Das ist TheaTheo

Gepostet von admin Am 11, Mai 10 Kommentare deaktiviert

Martin Kemner ist mein Name und TheaTheo mein Projekt. TheaTheo ist ein Kunstwort aus meiner Profession “Theater” und meinem Standort “Die Theo”. Genau genommen muss es heißen “afz-TheaTheo”, weil mein Projekt über das afz-Bremerhaven eine Heimat gefunden hat.

Zu meiner Person:
Ich bin 1961 in Dülmen/Westf. geboren, habe darselbst Abitur gemacht und in Münster ein Physikstudium begonnen. 1984 wechselte ich zum Studiengang Diplomschauspiel nach Hannover (Hochschule für Musik und Theater) den ich 1988 erfolgreich abschloß.
Danach arbeitete ich an den Theatern in Detmold, Trier und Bremerhaven als Schauspieler im Festengagement, mit gelegentlichen Gastengagements z.B. in Wuppertal und Hannover.

Seit 1999 arbeite ich freischaffend
als Schauspieler, Regisseur, Autor, Journalist, Mediengestalter, Filmemacher
und eben auch mit Schulen und Laien. Zum Beispiel mit den Arbeiten “Gib mir den Saft!”, ein Jugendmusical für das ich den Text schrieb, Regie führte und die Gesamtleitung hatte. “Prominente zeigen Mut gegen Gewalt” (Idee, Durchführung und Produktion), beides im Auftrag von “Mut gegen Gewalt” und die Umsetzung des Schauspiels “Chatroom” von Enda Walsh im Winter 2009. An die Rolle des “RiffRaff” in der Rocky Horror Show erinnern sich noch viele Bremerhavener. Zuletzt war ich auf der Bühne des Stadttheaters Bremerhaven als “Uncle Ernie” in der Rockoper “Tommy” zu sehen, für die ich auch die Videoinstallationen gemacht habe.

Zu meinem Projekt:
Mit TheaTheo will ich kreative und künstlerische Lern- und Arbeitsstrategien in die Schulen tragen. Ich unterrichte nicht darstellendes Spiel im klassischen Sinne oder inszeniere die Schulaufführung. Vielmehr biete ich theatralische Hilfestellung bei Projektentwicklung und -durchführung an. Mir ist es wichtig, SchülerInnen und LehrerInnen einen neuen Arbeitsansatz anzubieten,
der mit Nichtwissen beginnt und “Fehler machen dürfen” beinhaltet.
Künstler (und übrigens auch Wissenschaftler) entwickeln eine Idee, bzw. Theorie und beginnen diese praktisch zu überprüfen. Dabei macht man zwangsläufig Fehler, aus denen man lernt und die die Sache weiterbringen.
Das kann man gern mit dem Schlagwort “forschendes Lernen” belegen. Diese kreative Arbeitsweise ist bei allem Stress letzlich entspannt und die selbsterarbeiteten Methoden sind universell anwendbar. Das dabei auch noch künstlerisch interessante Produktionen entstehen, ist quasi das Sahnehäubchen, doch der Weg dahin steht immer im Vordergrund.

Die Produktionen können verschiedenste Formen und Inhalte abdecken, als Beispiel zum besseren Verständnis, folgendes hypothetisches Projekt: Eine Klasse bearbeitet laut Curriculum in Biologie Insekten, in Mathematik Graphen und in Deutsch Gedichtformen. Graphen kann man mittels Computertechnik zum Klingen bringen, Bewegungsabläufe von Insekten können nachgeahmt und modifiziert werden, Gedichte kann man schreiben, vortragen, aufnehmen, verfremden. TheaTheo vernetzt die einzelnen Fächer und entwickelt mit den Fachlehrern und ggf. weiteren passenden Partnern eine theatrale/mediale Performance in der sich die SchülerInnen zu den Graphenklängen wie Insekten bewegen und dabei ihre eigenen Gedichte vortragen. SchülerInnen die sich nicht gerne öffentlich präsentieren finden ihren Platz z.B. in der Dokumentargruppe, die mit Foto- und Videokamera, Schreibblock und Laptop die Arbeit begleitet oder engagieren sich eher in der technischen Betreuung.

Zum Beispiel.

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